Kategorie: t&t Office

Verhaltensbedingte Unfälle senken – Telefonworkshop Arbeitssicherheit am 19. Mai 2010

Die Motivation von Sicherheitsbeauftragten und Mitarbeitern war eines der Themen des Telefonworkshops zur Arbeitssicherheit. Ein anderes wurde von einem der Teilnehmer pointiert mit der Frage „Wie erhöht man den Schmerz und den Leidensdruck der Führungskräfte?“ ausgedrückt.

Es entspann sich ein intensiver Austausch zwischen der t&t-Moderatorin und den Teilnehmern aus Lebensmittel-, Automobil- und Möbelindustrie. Trotz der unterschiedlichen Branchen zeigte sich, dass die Herausforderungen der Sicherheitsfachkräfte beim Faktor Mensch und beim Faktor System ähnlich sind.

So wurde unter anderem über Pro und Contra von Zielvereinbarungen zur Arbeitssicherheit gesprochen, über die Vorbildfunktion von Führungskräften sowie über die Bedeutung von emotionaler Betroffenheit bei der Motivierung von Führungskräften und Mitarbeitern zum sicheren Verhalten am Arbeitsplatz.

Telefonworkshop zum Thema Qualitätsmanagement am 11. Mai 2010

„Wie wird eine neue Fehlerkultur im Unternehmen installiert?“

Das war das große Thema des Telefonworkshops zur „Einstellungs-und Verhaltensänderung in der Qualität“ am 11. Mai 2010.

Vor allem bewegte die Teilnehmer die Frage, wie Führungskräfte das Vertrauen ihrer Mitarbeiter aufbauen können. Insbesondere dann, wenn diese eine bereits lange bestehende, eventuell schon vom Elternhaus negativ geprägte Einstellung zu Fehlern besitzen. Wie gelingt es in solchen Fällen, die erlernte Skepsis zu beseitigen und eine gute Lernkultur zu entwickeln, um offen über Fehler zu sprechen und diese nicht zu vertuschen?

Über die positiven Wirkungen einer solchen Kulturänderung bestand Einigkeit, über die zu überwindenden Hürden auf dem Weg dorthin wurde ausführlich diskutiert.

Zusammenfassung: Vorträge & Workshops von Gabi Lorenz im Zeitraum Februar – April 2010

Vortrag vor dem Regionalkreis Köln-Bonn der DGQ am 18.02.10 zum Thema Einstellungs- und Verhaltensänderung in der Qualität (Niederkassel)

Mehr als 50 Qualitätsfachleute waren der Einladung zum Vortrag gefolgt und nutzen die Veranstaltung für eine lebhafte und ausführliche Diskussion, angereichert mit zahlreichen Beispielen aus dem Praxisalltag der Zuhörer. Wegen deutlicher Überschreitung des Zeitlimits musste sich Frau Lorenz leider „loseisen“ um ihren Zug noch zu erreichen.

Sehr entscheidend erschien allen Gästen die Frage, wie aus dem Qualitätsmanagement das Thema ins Unternehmen getragen und Verantwortung für Qualität in der Führung verankert werden kann, denn häufig werden Qualitätsfachleute als Expertenmanager gesehen, aber nicht als Ausführende.

Telefonworkshop zum Thema Einstellungs- und Verhaltensänderung in der Qualität am 03.03.10

Arbeit an Praxisbeispielen der Teilnehmer

An diesem sehr intensiven, eineinhalbstündigen Telefonworkshop nahmen vier Fachleute aus dem Qualitätsmanagement teil, die alle bereits einen Vortrag von Gabi Lorenz besucht oder/und an einem einführenden Telefonworkshop teilgenommen hatten. Der Schwerpunkt lag hier dementsprechend auf dem Bearbeiten von Fallbeispielen aus der Praxis der Qualitätsmanager/innen aus den jeweiligen Unternehmen. Vor allem die Frage, wie ein effizientes Vorschlagswesen aufgesetzt und nachhaltig mit Leben erfüllt werden kann, wurde ausführlich diskutiert.

Vortrag beim VDSI in Wiesbaden am 10.03.10:

Neue Wege in der Arbeitssicherheit

Gabi Lorenz sprach über Verhaltensmuster, die zu Fehlern führen können und zeigte auf, wie dadurch ein neuer Blick auf Prävention gewonnen werden kann. Nach dem Vortrag vor 40 Zuhörern, größtenteils Sicherheitsingenieuren, kreiste die sehr angeregte Diskussion vor allem darum, wie Verhaltensänderungen in Unternehmen überhaupt angestoßen werden können, denn im Publikum herrschte Einigkeit darüber, dass häufig der „Prophet im eigenen Land“ nichts gelte.

Vortrag zu „Einstellungs- und Verhältensänderung in der Qualität“ beim DGQ Regionalkreis Kempten

In Kempten fand sich eine Gruppe von etwa zwölf interessierten Qualitätsfachleuten ein, die dem Thema sehr offen gegenüber standen. Durch die aufgelockerte Präsentation der Referentin, in der manche Thesen mit Cartoons überspitzt auf den Punkt gebracht wurden, konnte auch immer wieder geschmunzelt und gelacht werden. Frau Lorenz ging auf einige Fragen und Themen aus dem Arbeitsalltag der Zuhörer ein. Klar wurde, dass viele der angesprochenen Problemstellungen sowohl in kleineren, als auch in großen Unternehmen zu finden sind.

Ein Phänomen, das wohl in Unternehmen jeder Größe vorzufinden ist, ist der sogenannte „Verschiebebahnhof“ . Das bedeutet, dass auftauchende Qualitätsprobleme oft wie eine „heiße Kartoffel“ von einem zum andern gegeben werden. Selten fühlt sich jemand dafür verantwortlich, meist begibt man sich auf die Suche nach einem Schuldigen, anstatt mit allen Beteiligten nach Lösungen zu suchen. Zuerst den Schuldigen „dingfest“ zu machen und dann dem Qualitätsmanager alleine die Lösung des Problems zu überlassen, kann zu einer negativen Fehlerkultur führen, in der eher das Vertuschen von Fehlern als das Lernen aus Fehlern gefördert wird.

Vortrag „Die Manufaktur des Lernens live erleben“ von Bernd Taglieber auf der didacta 2010 in Köln

„Die Manufaktur des Lernens live erleben“

Die Zuhörer der beiden Geschäftsführer Bernd Taglieber und Anette Dielmann des Weiterbildungsinstituts Business Manufaktur erfuhren nicht nur theoretisch, was mit lebendigen Lernmethoden gemeint ist. In kurzweiligen praktischen Demonstrationen konnten sie diese unmittelbar nachvollziehen und machten begeistert mit.

Bei der Vorstellung des Lernkonzepts gingen die Referenten u.a. auf die Möglichkeit ein, sich authentisches Feedback durch die Arbeit mit Pferden zu holen und stellten Lernwege vor, durch die man über Identifizierung und Veränderung persönlicher Gewohnheitsmuster zu neuen und gewünschten Verhaltensweisen kommen kann.

Gesundheit – ein zentrales Zukunftsthema für alle Unternehmen!

Sollten wir in der Eierproduktion nicht auch auf unsere Gesundheitskultur schauen?
"Sollten wir in der Eierproduktion nicht auch auf unsere Gesundheitskultur schauen?"

Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind heute mehr denn je ein wesentliches Erfolgskriterium von Unternehmen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Krankheit und Verletzungen haben Produktivitätsausfall, Qualitätsverluste und eine Mehrbelastung für die restlichen Mitarbeiter zur Folge. Dem Unternehmen entstehen demnach hohe Kosten, die durch ein besseres Gesundheitsklima vermeidbar gewesen wären. Weitere Aspekte sind etwa der demographische Wandel, welcher eine längere Leistungsfähigkeit für ältere Mitarbeiter erforderlich macht, oder das Auffangen fluktuationsbedingter Know-how- bzw. Investitionsverluste.

Da Gesundheit und Motivation eng miteinander verknüpft sind, gibt es Bedarf für einen ganzheitlichen, in der Unternehmenskultur verankerten Gesundheitsansatz. Dieser umfasst zum einen die Organisation als ganzes, zum anderen den einzelnen Mitarbeiter – sowohl am Arbeitsplatz als auch im privaten Gesundheitsverhalten. Hierbei kommt das Prinzip der „Lernenden Organisation“ zum Tragen: Es müssen nachhaltige Strukturen und Kulturen geschaffen werden, die eine Verbesserung des Gesundheitsklimas als kontinuierlichen Prozess ermöglichen.

Zentrale Ziele und Anliegen eines solchen ganzheitlichen Ansatzes sind:

  • Prävention statt Reaktion
  • Erkennen und Verändern unternehmensspezifischer „Erfolgsrisiken“
  • Blick für gesundheitserhaltende/-fördernde Faktoren entwickeln
  • Aktive Mitarbeit und Verantwortlichkeit aller Hierarchieebenen („Verantwortungsgemeinschaft“)
  • Produktivitäts- und Qualitätssteigerung
  • Verbesserung der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit
  • Externen und internen Imagegewinn
  • Steigerung  der Attraktivität des Unternehmens für junge Fach- und Führungskräfte
  • Stärkung der Mitarbeiterbindung
  • Kostenreduktion
  • Erhöhung der Leistungsfähigkeit und -beständigkeit der Mitarbeiter
  • Entwicklung einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Gesundheitskultur

Veranstaltungshinweis: Neue Wege zur effizienten Fabrik

Bernd Taglieber (Geschäftsführer t&t), leitet gemeinsam mit Ingo Hoepfner, MBtech Consulting GmbH, das zweitägige Intensiv-Seminar der Management Circle AG.

Termine:

  • 7. und 8. September 2009 in Frankfurt/M.
  • 29. und 30. September 2009 in Köln
  • 26. und 27. Oktober 2009 in München

Inhalt der Veranstaltung:
In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie nachhaltig Ihre Produkt-, System- und Prozessqualität steigern können! Experten mit langjähriger Praxiserfahrung geben Ihnen Strategien, Methoden und Instrumente für Ihre Roadmap to Efficience an die Hand. Lernen Sie, wie Sie Voraussetzungen für eine Erfolgs-Kultur durch motivierte und qualifizierte Mitarbeiter schaffen und Kosten und Zeitfresser durch konsequente Fehlerprävention und systematische Prozessoptimierung vermeiden.
Mit anschaulichen Beispielen und Praxisberichten der Festo AG & Co. KG und der Siemens AG Healthcare Sector – Gewinner „Die Beste Fabrik 2009”!

Nähere Informationen sowie die Möglichlichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: http://www.managementcircle.de/09-61681i

Resonanz zum Telefonworkshop vom 25. März 2009

Der Telefonworkshop: Fragestunde Arbeitssicherheit, mit dem Titel:

„Faktor Mensch – Möglichkeiten verhaltensbedingten Unfälle zu begegnen,

vom 25. März 2009, war ein sehr reger und interessanter Austausch zwischen Experten einiger renommierter Unternehmen. Es gab viele gute Anregungen für den Arbeitsalltag. Außerdem schätzten die Teilnehmer den Austausch so, dass sie sich auch in Zukunft zu diesem Thema vernetzen werden.

Inhalte waren unter anderem:

  • Warum wird noch immer so viel auf technische Lösungen gesetzt, obwohl damit verhaltensbedingte Unfälle nicht zu reduzieren sind?
  • Wie bekomme ich zuerst alle relevanten Führungskräfte aktiv ins Thema, um danach auch bei den Mitarbeitern eine nachhaltige Verhaltensänderung herbeizuführen?
  • Welche Faktoren stören den nachhaltigen Erfolg von Präventionsmaßnahmen der Arbeitssicherheit und was kann ich dagegen tun?
  • Erkennen des Zusatznutzen in Bezug auf „Mitarbeiter- und Führungsmotivation“ sowie „Qualitäts- und Produktivitätssteigerung“ durch Führung zwischen den Leitplanken: Partnerschaftlichkeit und Grenzen setzen. Wozu auch eine klare und wertschätzende, präventive Kommunikation aller Führungsebenen gehört

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern, die aktiv zum Gelingen dieses Teleworkshops beigetragen haben.

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir am 25. Juni 2009 von 16.00 – 17.30 Uhr bereits einen weiteren Termin an (zur Anmeldung).

Aus dem kleinen 1×1 des Büromanagements: Der Fileday

Ziel: Effiziente Strukturen und kreative Freiräume schaffen durch Entsorgung von Altlasten

Wer kennt das nicht….

  • der Kunde ist am Telefon und erwartet jetzt sofort die entsprechende Information (lange Suchaktion? – Unmöglich!)
  • die Präsentation für den kurzfristigen Termin morgen früh ist noch anzufertigen (lange Suchaktion nach Informationen? – Feierabend ade!)
  • für die Geschäftsreise morgen alle Unterlagen eingepackt, Brille, Handy und … wo war noch gleich das Ladegerät für das Laptop? (erfolglose Suchaktion? – Katastrophe!)

Die Abhilfe: Der FILEDAY ist ein effizientes WERKZEUG, mit dem sich positive Energie freisetzen lässt…

(mehr …)

Telefonworkshop Fragestunde Arbeitssicherheit

Am Dienstag, den 4. November 2014, von 16.00 – 17.30 Uhr, bietet t&t einen Telefonworkshop zum Thema Arbeitssicherheit an:

„Faktor Mensch – Möglichkeiten, verhaltensbedingten Unfällen zu begegnen“

Produktionsstätten in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland haben meist viel in das Thema Arbeitssicherheit investiert. Vor allem sind es technische Maßnahmen, die ergriffen werden, wenn es zu einem Unfall oder Zwischenfall gekommen ist. Die Unfallhäufigkeit, wie auch die Unfallbelastung, werden hierdurch jedoch inzwischen kaum mehr gesenkt.

Mittlerweile ist das Sicherheitsniveau in den meisten Unternehmen so hoch, dass es hauptsächlich nun um die Vermeidung verhaltensbedingter Unfälle geht. Hier helfen technische Maßnahmen kaum mehr  weiter.

Im Telefonworkshop „Faktor Mensch – Möglichkeiten verhaltensbedingten Unfällen zu begegnen“, eröffnet Ihnen Dirk Taglieber, Geschäftsführer bei t&t, Methoden und Wege, diese Art von Unfällen zu reduzieren. Stellen Sie außerdem Ihre ganz persönlichen Fragen und erhalten Sie Anregungen für den Arbeitsalltag.

Lernhinhalte:

  1. Warum viele Unternehmen mit ihren bisherigen Maßnahmen ihre Unfallkennzahlen kaum senken können
  2. Was es braucht, um Mitarbeiter zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung zum Thema Arbeitssicherheit zu motivieren
  3. Was sind „Störgrößen“, die den Erfolg oder die Nachhaltigkeit beeinträchtigen
  4. Zusatznutzen „Mitarbeiter- und Führungskräftemotivation“ sowie „Qualitäts- und Produktivitätssteigerung“ als Resultat
  5. Außerdem beantwortet Herr Taglieber Ihre brennenden Fragen zu diesem Thema

Die Teilnahme ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Bei Interesse schicken Sie bitte eine E-Mail an info@ttorga.de.

Die Teilnehmeranzahl ist auf 5 begrenzt. Sichern Sie sich daher bei Interesse rechtzeitig ihren Platz.

Sollten Sie noch Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Diese Beschreibung ist auch im PDF-Format verfügbar.

Gastvortrag „Manager lernen Lernen” von Bernd Taglieber bei der European Business School

Der Foliensatz zum Gastvortrag am 03.12.2008 von Bernd Taglieber bei der European Business School mit dem Thema „Manager lernen Lernen” kann als PDF angefordert werden unter: info@ttorga.de.

Fotostrecke: