Dirk Taglieber

Mail: dirk.taglieber@ttorga.de

Seit 1997 führt er zusammen mit seinem Vater, Bernd Taglieber, das gemeinsam gegründete Familienunternehmen.

Der erfahrene Organisationsentwickler und Berater begleitet zielorientiert große und mittelständische Unternehmen bei Arbeitssicherheits- und Qualitätsprozessen und begeistert Menschen für Veränderungen. Erkannte Störgrößen spricht er klar und objektiv an und erreicht dadurch über alle Hierarchieebenen hohe Akzeptanz.

Der diplomierte Betriebspädagoge ist für mitreißende Vorträge und Workshops bekannt. Seine Führungskräfte- und Teamentwicklungsprozesse zielen sowohl auf die individuelle, persönliche Entwicklung ab als auch auf ein leistungsstarkes Zusammenspiel aller Beteiligten.

Sowohl für Sprints als auch für Ausdauerläufe in vielfältigen Unternehmensdynamiken ist der begeisterte Läufer trainiert.

Fragen an Dirk

Was kennzeichnet eine gute Führungskraft?
„Eine gute Führungskraft hat eine ausgereifte Persönlichkeit mit relativ wenig ‚dunklen‘ Feldern. Sie/Er sollte eine lernende und neugierige Haltung zeigen und authentisch auftreten können. Mit authentisch meine ich, dass sie/er auch Gefühle (ärger, Freude, Angst, Trauer) zeigen und ausdrücken kann. Auf der anderen Seite sollte eine gute Führungskraft auch Orientierung geben und sich nicht vor klaren ‚Ansagen‘ drücken. Er/Sie lässt sich von Mitarbeitern respektvoll konfrontieren und wertet dies als Vertrauensbeweis. Schlussendlich gibt er/sie wertschätzend Kritik und ausreichend Anerkennung. Dies ist allerdings meine Sichtweise und damit meine Definition was ‚gut‘ bedeutet.“

Kann man gute Führung lernen oder braucht’s Naturtalent?
„Natürlich ist etwas Naturtalent (was auch immer damit gemeint ist und woher es auch kommt) nicht schlecht. Dennoch ist Führungskompetenz erlernbar. ‚Dummerweise‘ geht der Königsweg über die eigene Persönlichkeit. Eine gereifte, sich selbst reflektierende Persönlichkeit hat gute Voraussetzungen. Der Weg dorthin kann allerdings unbequem sein. Aus diesem Grund sehen sich viele lieber als Naturtalent – das geht schneller und tut nicht so weh.“

Welche Führungskräfteentwicklung ist Dir noch in guter Erinnerung und warum?
„Ich hatte Schichtführer aus einem Unternehmen, die unsere 5 Module ‚Fit für Führung‘ mit mir gemacht haben. Die persönliche Entwicklung und der Reifegrad der Schichtführer hat sich dermaßen erhöht, dass ich nur noch staunend gratulieren konnte. Ich war sehr beeindruckt!“

Gibt es selbst für erfahrene Berater im Kundenkontakt noch Herausforderungen?
„Das Erleben und die Sichtweisen von Kunden, wenn sie ihre Probleme und Herausforderungen beschreiben, sind immer einzigartig. Diesen wertschätzend, mit Respekt und Neugierde zu begegnen, selbst wenn man als Berater glaubt zu wissen, dass ein anderer Weg besser ist, erlebe ich als einen ständigen Lernprozess. Du musst permanent Hypothesen bilden und sie wieder verwerfen können, Angebote machen und auch diese eventuell wieder umformulieren oder verwerfen. So lange bis ein zielorientierter und erfolgreicher Weg für den Kunden gefunden ist.“