Birgit Taglieber

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Als tatkräftige und fachkundige Gestalterin erfolgreicher Veränderungsprozesse, betreut sie seit 2004 große Arbeitssicherheitsprojekte.

Sowohl das Management als auch die Teilnehmer ihrer Workshops schätzen ihre professionelle, offene Art und ihre hohe Praxiskompetenz.
Sie versteht es, freundlich und zielstrebig, Veränderungen Struktur und Dynamik zu geben.

Mühelos gelingt es ihr dank betriebswirtschaftlichem Studium und systemischer Beraterausbildung sowohl Kennzahlen als auch den Menschen im Blick zu behalten.

Fragen an Birgit

Was ist der Unterschied zwischen Change Management und Einstellungs- und Verhaltensänderung?
„Die Bereitschaft der Beteiligten zur Veränderung – egal ob in Unternehmen oder auch außerhalb der Arbeitswelt – ist eine Grundvoraussetzung für das Erreichen gesteckter Ziele. Change Management bedeutet ja Veränderungsmanagement und erstreckt sich auf alle möglichen Unternehmensbereiche. Unser Fokus liegt dabei speziell auf der Veränderung und zielgerichteten Ausrichtung der Einstellung und des Verhaltens aller Projektbeteiligten. Damit ist man sowohl bei der Basis als auch bei der bedeutendsten Herausforderung angekommen: Veränderung und Einstellung zu verändern, bzw. auf ein gemeinsames, lohnenswertes Ziel auszurichten.“

Was sind Führungsthemen/Kulturthemen der Zukunft aus Deiner Sicht?
Führen im Dienstleistungsunternehmen – zwischen Angebot, Kunden und Mitarbeitern. Dazu auch die zentrale Frage – wodurch wird die Dienstleistung als Leistung für den Kunden erfahrbar? Wie und wodurch fühlt er sich gut und gerne betreut?“
Betriebliches und persönliches Ressourcenmanagement – Engagement der Mitarbeitenden, Netzwerkorganisation, Beziehungsgestaltung und Wissensmanagement, den eigenen Energiehaushalt pflegen, Bewältigung von Stress und Druck.“
Führen im demografischen Wandel – Generationenübergreifende Teams, Umgang miteinander, Wissensbereitstellung, -verwaltung, -weitergabe und -anwendung.“

Was hat sich bei Dir/Deiner Familie verändert, seitdem Du Arbeitssicherheitsprozesse begleitest?
„Da mein Mann und ich zum Thema Arbeitssicherheit in vielen verschiedenen Firmen tätig sind, lassen uns die Erfahrungen in diesem Bereich auch privat nicht unberührt. Als eine Folge haben wir all die Dinge, die einfach umzustellen sind, recht schnell verändert – wie z.B. beim Geschirrspüler: das Einstellen scharfer Messer mit der Klinge in den Korb oder das Tragen einer Schutzbrille bei groben, handwerklichen Tätigkeiten. Aktuell übe ich mich im konsequenten Tragen des Helmes beim Fahrradfahren. Was für die Kinder bereits selbstverständlich ist, muss bei den meisten unserer Generation erst bewusst verankert werden.“