Astrid Selbach

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Im Rahmen der Internationalisierung unserer Aktivitäten ist Astrid Selbach die Ansprechpartnerin für unsere Kunden im In- und Ausland.

Sie schöpft aus mehr als 25 Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Funktionen im Bereich Qualität und großer Nähe zum Thema Arbeitssicherheit. 10 Jahre Leben und Arbeiten in Frankreich und die Führung weltweit ansässiger internationaler Teams machen sie zur kompetenten Begleiterin für Prozesse, die Kultursensibilität erfordern.

Als Diplom-Ingenieurin mit Weiterbildung in Systemischer Organisationsentwicklung und Transaktionsanalyse verbindet sie kompetent Verständnis für technische Prozesse mit zwischenmenschlichen Faktoren.

Frau Selbach arbeitet erfolgreich in Deutsch, Französisch und Englisch, außerdem spricht sie Spanisch.

Fragen an Astrid

Du bist ja ausgebildete interne Auditorin. Wie erlebst Du den von t&t entwickelten Ansatz des Risiko-Lerngangs®?
Schon in meinen früheren Tätigkeiten habe ich meine Rolle als interne Auditorin darin gesehen, nicht in erster Linie Menschen zu kontrollieren, sondern zu beraten und bei der Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen zu begleiten. In den t&t-Beratungsprozessen lernen Menschen in Unternehmen, wie sie Mitarbeiter aller Hierarchieebenen einbeziehen und deren Erfahrungswissen abholen können. Das passiert nicht nur hin und wieder, wie bei einem Audit, sondern es wird im Alltag umgesetzt und somit Teil der Unternehmenskultur. Für mich ist das die konsequente Fortsetzung meiner eigenen Arbeitsphilosophie.

Wo siehst Du die besonderen Herausforderungen, wenn ein Unternehmen einen Change-Prozess auf Auslandsstandorte ausweiten möchte?
Aus meiner Sicht ist es wesentlich, sich klarzumachen, dass jedes Land und oft sogar jeder Standort selbst innerhalb eines Landes seine eigene Kultur hat. Das Übertragen von Regeln, Standards oder Prozessen von Deutschland bzw. einer Zentrale aus ist nicht automatisch erfolgreich.  Für die Sichtweise der Anderen offen zu bleiben und ihnen mit Wertschätzung zu begegnen, ist dabei eine große Herausforderung, da man häufig das eigene gewohnte Herangehen für das einzig mögliche hält. Die Balance zu finden zwischen fordern („das muss bis dann und dann eingeführt sein“) und fördern (Motivation und Einbindung der Mitarbeiter) ist für mich hier wie an vielen anderen Stellen in der Führungspraxis das A und O. Sensibilität gegenüber der Kultur des jeweiligen Landes und Kenntnisse über die Unterschiede zur eigenen Kultur sind wichtig, um möglichst erfolgreich die Mitarbeiter aller Ebenen ansprechen zu können und nachhaltige Veränderung zu erreichen.
Deshalb passen wir unsere Prozesse individuell an die Kunden an und arbeiten im Ausland überwiegend mit Muttersprachlern bzw. Menschen, die die lokale Kultur aus eigenem Erleben kennen.

Astrid Selbach