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Einzelangebote zum Thema Arbeitssicherheit

Innovative Angebote für Ihre Organisation, Führungskräfte oder Mitarbeiter:

Auf Anfrage gestalten wir gerne spezielle, maßgeschneiderte Prozesse oder Workshops für Ihr Unternehmen.

Sensibilisierungs-Workshops für Führungskräfte

In diesem 1-tägigen Workshop geht es darum, Führungskräften eine andere, neue Sichtweise auf das Thema Arbeitssicherheit zu geben. Im Mittelpunkt steht eine Sensibilisierung, die es ermö,glicht, mit einem präventiven Blick und einer präventiven Haltung und Einstellung durch den Betrieb zu gehen.

Sensibilisierungs-Workshops für Mitarbeiter

In diesem halbtägigen Workshop (auch als Großgruppenveranstaltung möglich), geht es darum, Mitarbeitern einen anderen, neuen Blick auf das Thema Arbeitssicherheit zu geben. Auch die eigene und die kollegiale Verantwortung wird thematisiert. Den Mitarbeitern wird deutlich gemacht, dass sie zusammen mit ihren Führungskräften einen gemeinsamen Beitrag zur Sicherheit leisten können. Ganz bewusst überschreiten wir auch die Grenze zum Privatleben und zeigen Beispiele, wie die betriebliche Sensibilität für Arbeitsicherheit auch zu Hause hilfreich sein kann.
Auf Wunsch können auch Probleme und Hindernisse, die die Mitarbeiter im Betrieb erleben, gesammelt und diskutiert werden. Hier bietet es ich immer an, dass auch Führungskräfte und Betriebsräte teilnehmen, um eventuell Lösungsideen weiter zu tragen und ggf. umzusetzen.

t&t Sicherheits-Assessment

Das t&t Sicherheits-Assessment ist ein Analyse-Element aus dem EVprocess®A. In maximal 5 Tagen bekommen Sie zu einem, mit uns abgestimmten Arbeitsbereich (Abteilung, Werksbereich, …) ein Analyse-Feedback, wie dort die Arbeitssicherheit erlebt, gesehen und umgesetzt wird. Wir führen Gespräche mit allen Hierarchieebenen und Mitarbeitern, sowie mit dem Betriebsrat und den Mitarbeitern des Arbeitssicherheitsbereiches und schauen auf Ihre Kennzahlen zum Thema Unfälle/Ausfalltage. Auf Wunsch erstellen wir Bildmaterial und machen am Ende eine Abschlusspräsentation vor der Geschäftsführung / dem Vorstand.

Systemische Betrachtung

Wir erarbeiten zusammen mit den Fachkräften für Arbeitssicherheit und den Führungskräften eines Arbeitsbereiches/Betriebs, wie man Verletzungen und Vorfälle unter „systemischem Blickwinkel” beleuchtet und dadurch deutlich mehr und tiefer gehende Antworten und Erfahrungen erarbeiten kann. Um hier tiefer einzusteigen, können Sie sich den Abschnitt „Suche nach Schuldigen” anschauen.

Aus unserer Erfahrung werden Unfall- oder Vorfallbetrachtung eher „eindimensional”, bzw. immer wieder mit ähnlichen Blickwinkeln und Fragen beleuchtet. Dazu kommt noch die Qualität der Frage, bzw. der Kommunikation mit den betroffenen Menschen.
So kann allein die Art der Fragestellung schon dazu führen, dass man als Fragender z.B. eine sehr „angepasste” (brave) oder ärgerliche Antwort von einem Mitarbeiter erhält. In beiden Fällen ist man nicht wirklich weiter gekommen. Die Gefahr ist sogar eher, dass man sich mit „braven” Antworten zufrieden gibt und in der Praxis keine wirkliche Veränderung erlebt.

Vorträge und Diskussionen

Seit vielen Jahren halten wir in Deutschland und in der Schweiz Vorträge zum Thema „Einstellungs- und Verhaltensänderung in der Arbeitssicherheit”. Als Organisationsentwickler bieten wir einen differenzierten Blick auf das Thema und zeigen „Fallstricke” und Lösungswege für die Zukunft.
Gerne kommen wir auch in Ihr Unternehmen und gestalten einen „Kurzvortrag&rdquo mit anschließender Diskussion oder arbeiten intensiver mit den Teilnehmern in einer Art Workshop an den relevanten Themen, die sich aus dem Vortrag für Sie ergeben.
Diese Vorträge eigenen sich für Führungskräfte aller Hierarchieebenen, sowie für Geschäftsführer und Vorstände.

Dialogbasierte Gefährdungsbeurteilungen

In vielen Unternehmen, werden die Gefährdungsbeurteilungen und daraus abgeleitete Arbeitsanweisungen von den „Experten&rdquo (Sifas) gemacht, die dafür „zuständig&rdquo sind. Im Prinzip ist dagegen nichts einzuwenden, doch werden hier die waren „Experten&rdquo (Mitarbeiter) oft außen vor gelassen. Wir gestalten zusammen mit Ihnen sogenannte „Dialogbasierte Gefährdungsbeurteilungen&rdquo und leiten mit den Mitarbeitern und den Führungskräften Arbeitsanweisungen und Handlungen ab. Dieses Vorgehen ist aus dreierlei Hinsicht von Vorteil:

Stärkung der Sicherheitsbeauftragten

In vielen Prozessen, die wir bei unseren Kunden begleiten durften, konnten wir erleben, dass Sicherheitsbeauftragte (oft Mitarbeiter ohne Weisungsbefugnis) ihre Rolle nicht wirklich ausfüllen.
Teilweise ist diese Rolle nicht gut oder gar nicht beschrieben oder wird von den Mitarbeitern so ausgefüllt, dass praktisch kein wirklicher Mehrwert (Sicherheit, Aufmerksamkeit, …) entsteht. Viele Betriebe benennen Sicherheitsbeauftragte, um die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen und schicken ihre Sicherheitsbeauftragten bestenfalls noch zu den Schulungen, die beispielsweise von der BG angeboten werden.
Aus unserer Praxis heraus wissen wir auch, dass dennoch oft das nötige Selbstverständnis, die persönliche Standfestigkeit (Rolle), Kommunikations- und Sozialkompetenz nicht ausgebildet sind und durch die Betriebe unzureichend gefördert wird. Vielen Sicherheitsbeauftragten geht es nicht gut damit, diese Rolle ausfüllen zu müssen. Gleichzeitig baut sich ein Unternehmen so eine „Scheinwelt” auf, die suggeriert, dass viele Menschen im Unternehmen mit Sicherheit betraut sind.

Wir bieten Ihnen, im eigenen Unternehmen, mit echten Praxisübungen und fundierten Inputs eine Qualifikation Ihrer Sicherheitsbeauftragten an. Geben Sie den Kollegen den nötigen Rückhalt und damit verbundene Motivation – dann werden diese Sicherheitsbeauftragen ihre Rolle mit Leben füllen.

Verhaltensbeobachtungen und Kommunikation

Wenn man wirklich unsicheres oder falsches Verhalten (in der Produktion) verändern möchte, sollte man zunächst wissen, welches Verhalten eigentlich das Richtige ist und Möglichkeiten eröffnen, dass dies alle Mitarbeiter kennen und können.
Zeitgleich muss man Wege schaffen, die eine kontinuierliche Verbesserung sowie Nachhaltigkeit der richtigen Handlungen und Zustände ermöglichen. Diese Wege werden z.B. durch Risiko-Lerngänge® (kein Audit und keine klassische Begehung) geschaffen und können durch ganz bestimmte Strukturen erfolgreich gestaltet werden. Ein Baustein dieser Risiko-Lerngänge® ist, dass Mitarbeiterarbeitsverhalten auf eine ganz bestimmte Art und Weise beobachtet (mit Wissen der Mitarbeiter!), bzw. angeschaut wird und dann ein strukturiertes und konstruktives Feedback an den jeweiligen Mitarbeiter gegeben wird. Was zuerst ungewohnt und etwas fremd wirkt, ist schon nach kurzer Zeit ein echter „Turbo” für Veränderungen auf der Arbeitsebene.

Will man dieses Vorgehen glaubhaft und wirkungsvoll implementieren, bedarf es auch einer wahrnehmbaren Verhaltensänderung der Führungskräfte und des Managements. Dazu mehr unter dem Stichwort „Unterschiede”.

Risiko-Lerngänge® kennen lernen

Lernen Sie in einer 1-tägigen Veranstaltung diese t&t-Lernplattform kennen und machen Sie sich ein Bild davon, wie Sie effektiv und nachhaltig viele Menschen im Unternehmen in Bewegung bringen. Beginnen Sie von Ihren Mitarbeitern zu lernen und erleben Sie, wie ein anderer Blick auch Ihre eigene Einstellung und Verhalten zum Thema Arbeitssicherheit bereichert.

Vorstand und Geschäftsführer

Seit mehr als 12 Jahren begleiten wir Unternehmen und deren Vorstände oder Geschäftsführer in Veränderungsprozessen. In dieser Zeit haben wir viel über Dynamiken und Wesenszüge einer Organisation lernen können.
Gerade beim Thema Arbeitssicherheit kann man mit guter Vorbereitung einen echten, lebendigen Veränderungsprozess in Gang bringen, der von den Mitarbeitern gerne geteilt wird und gleichzeitig eine gute Erfahrung für alle Beteiligten darstellen kann.
Diese gute Erfahrung und das, was man in diesem Veränderungsprozess gelernt hat, gibt weiteren Veränderungsaufgaben eine echte Chance. Voraussetzung ist aber, dass gerade Geschäftsführer und Vorstände hinter diesem Prozess stehen und ihn mit persönlichem Engagement und Glaubwürdigkeit vertreten.
Gerne zeigen wir Ihnen wichtige systemische Zusammenhänge und Wirkmechanismen auf, welche für Veränderungsprozesse unabdingbar sind und unterstützen Sie somit, einen anderen Blick auf Ihre Organisation zu bekommen.

Coaching für Sifas oder AS-Abteilungen

Immer wieder wurden wir darauf angesprochen, ob es möglich ist, die eigenen Sicherheitsfachkräfte zu stärken oder zu motivieren. In einigen Fällen erlebten wir in der Tat demotivierte Sicherheitsfachkräfte, oder solche, die ihre Rolle nicht so ausfüllten, wie es nötig, bzw. möglich wäre. Allerdings zieht, bei genauer Betrachtung, das Thema größere Kreise. Natürlich kann man an den einzelnen Personen, deren Vorgesetzten oder an der Art und Weise, wie das tägliche Geschäft geleistet wird, ansetzen. Dennoch ist es sinnvoll, auf weitere Themen zu schauen, da auch Sicherheitsfachkräfte in einen größeren Kontext eingebettet sind:

Wie man sieht, liegt es nicht nur an der fehlenden Motivation oder der falschen Einstellung. Bestimmte Zustände wie z.B. Motivation, eigenes Rollenbild, usw. haben sehr oft mehr mit dem Unternehmenskontext zu tun, als man glaubt. Es lohnt sich dort hinzuschauen, weil Veränderungen dann meist mehr bewirken und nachhaltiger sind. Hierbei unterstützen wir Sie gerne.

Unfallschwerpunkte

Wenn Sie in Ihrem Betrieb so genannte Unfallschwerpunkte haben, begleiten wir Sie gerne dabei, durch gezielte Verhaltensänderungen (von Führungskräften und Mitarbeitern) dort einzugreifen und deutliche Verbesserungen zu erzielen.
Nach einer gemeinsamen Kurzanalyse müssen die Arbeitsanweisungen und Handlungen genau unter die Lupe genommen werden. Zusammen mit Führungskräften und Mitarbeitern werden sichere Handlungen besprochen und diskutiert. Dabei müssen Erfahrungen der Mitarbeiter unbedingt mit einfließen und Berücksichtigung erfahren. Auch und gerade dann, wenn die Erfahrungen der Mitarbeiter, der Betriebsleitung nicht besonders gut „gefallen”. Drückt man hier bestimmte Dinge durch, ist bestenfalls mit Anpassung der Mitarbeiter zu rechnen, niemals mit einer Einstellungsveränderung. Somit erfolgt auch keine echte Verhaltensveränderung.
Lassen Sie sich begleiten, wie Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern zu sicherem Arbeitsverhalten kommen.

Filmproduktionen

Für viele unserer Kunden haben wir schon sehr günstige und dennoch hochprofessionelle Arbeitssicherheitsfilme hergestellt.

Wir …

Am Ende erhalten Sie einen 12-15 Minuten dauernden Sicherheitsfilm, der ganz speziell Ihre Prozesse und Abläufe beleuchtet, Unfallgeschehnisse zeigt, die Geschäftsführung und den Betriebsrat positioniert und hoch sensibilisierend wirkt. Diesen Film können Sie noch Jahre später nutzen und sei es für neue Mitarbeiter, Azubis oder an einem Familientag.
Kommen Sie auf uns zu und nennen Sie Ihre Wünsche – unser professionelles Filmteam hilft Ihnen garantiert weiter.

EVprocess®-Begriffe

Suche nach Schuldigen

In vielen Zusammenhängen wird im Unternehmen nach dem oder den Schuldigen gesucht. Wer war oder ist für einen „Fehler” verantwortlich? Diese Dynamik führt mit der Zeit dazu, dass „man” besser keine Fehler macht, zumindest diese nicht offen zeigt, oder sie sogar vertuscht (destruktive Fehlerkultur).

Im Prinzip passiert dies nicht nur beim Thema Arbeitssicherheit, sondern auch in anderen Zusammenhängen (Qualität, Produktivität, Gesundheit, …).

Am Beispiel Arbeitssicherheit helfen wir, hier eine umfassendere (systemische), weiterführende Sichtweise gemeinsam zu entwickeln, um eine „echte” Verbesserung der Unfallzahlen zu erzielen.

Es geht für uns nach einem Vorfall oder Unfall nicht um die Frage nach der Schuld, sondern mehr nach den „Beiträgen”, die unterschiedliche Menschen im Unternehmen geleistet haben, damit ein Vorfall oder Unfall überhaupt möglich war.

Diese „Beiträge” können Dinge sein, die gesagt oder getan wurden (in der Vergangenheit, ständig, ab und zu, usw.) oder aber auch Dinge, die nicht gesagt oder getan wurden.
Schaut man nach solchen Beiträgen und blendet die Suche nach Schuldigen aus, kommen erstaunliche Ergebnisse zum Vorschein.

Beispiele für Beiträge:

  • Ein Meister, der zu oft von Sicherheit spricht, statt zu handeln
  • Kollegen, Mitarbeiter, die über richtiges Sicherheitsverhalten ihrer Kollegen lachen
  • Ein Vorstand, der ohne PSA im Werk herumläuft und Besucher dementsprechend durchführt
  • Ein Abteilungsleiter, der sich zum Thema Arbeitssicherheit nicht zeigt, bei Veranstaltungen mit Abwesenheit „glänzt”
  • Ein Betriebsrat, der einer Führungskraft bei einer Sanktion generell „Probleme” macht
  • Eine Sicherheitsfachkraft oder ein Sicherheitsbeauftragter, der zu oft weg schaut, resigniert hat, oder… oder… oder…

Dies alles sind „Beiträge”, die oft ohne Absicht von verschiedenen Menschen oder Zuständigkeitsbereichen geleistet werden und fast nie in Zusammenhang mit Vorfällen oder Unfällen gebracht werden. Schaut man sich diese aber wohlwollend und analytisch an, können die Erfahrungen, die daraus abgeleitet werden, der ganzen Organisation als Lernimpuls („wir wissen jetzt besser, warum bestimmte Dinge so laufen, wie sie laufen”) zur Verfügung gestellt werden.

Unterschiede und Veränderung

Von vielen Veränderungsprozessen oder -vorhaben wissen wir, dass nur eine echte Veränderung möglich ist oder eintritt, wenn die beteiligten Menschen (Mitarbeiter, Führungskräfte, …) einen wahrnehmbaren Unterschied zur vorherigen Situation erleben.

Wenn es keine Unterschiede gibt (bei Arbeitssicherheit z.B. Unterschiede im Führungsverhalten, …), bleibt alles so wie es ist und es tritt keine Veränderung ein. Klingt banal, ist aber in vielen Veränderungsprozessen einer der Hauptgründe für das Misslingen.

Im Arbeitssicherheitsprozess setzen wir also auf sinnvolle, erlebbare Veränderungen, die durch einen Top-down-Prozess (von der oberen Hierarchie weiter nach „unten”) beginnen und von der Mitarbeiterebene aufgenommen und weiter geführt werden.

Oft fehlt den Vorständen, Geschäftführern oder Führungskräften die „zündende” Idee, was denn jetzt eigentlich eine erste wahrnehmbare Verhaltensveränderung ihrerseits wäre. Die ersten Ideen die kommen, sind oft eher mehr von dem, was man eigentlich schon immer getan hat und somit keine wahrnehmbare Veränderung. Hier unterstützen wir gerne und helfen, einen anderen Blick zu bekommen. Gelingt es hier gute, erste wahrnehmbare Veränderungen zu zeigen, hat der restliche Veränderungsprozess eine echte Chance.

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