Monat: September 2011

Qualitätsveränderungen herbeiführen. t&t Organisationsentwicklung diskutiert mit den Teilnehmern des DGQ-Regionalkreises Siegen über Einstellungs- und Verhaltensänderungsprozesse zur Qualität.

Qualitätsveränderungen herbeiführen – Wie ein Unternehmen neue Gewohnheiten lernen kann

Claudia Metzger von der t&t Organisationsentwicklung für Veränderungsprozesse im Unternehmen und Organisationen, Hainfeld, stellte den Teilnehmern das Thema „Einstellungs- und Verhaltensänderung zur Qualität“ vor. Sie vermittelte den Teilnehmern die Vorgehensweise ihres Hause und belegte diese durch praxisnahe Beispiele. Danach sollten ihrer Ansicht nach Unternehmen den Qualitätsbegriff umfassender in Richtung Systemqualität im Sinn von Unternehmensqualität verstehen. Denn „Qualitätsinitiativen müssen für alle Beteiligten sinnvoll und glaubwürdig sein“, sagte Frau Metzger.

So eröffne etwa die Arbeit mit Perspektiven den Mitarbeitern die Chance, das Ziel eines gemeinsamen Veränderungsprozesses zu benennen, wodurch eine neue, andere Fehlerkultur eingeleitet werde. „Perspektivmuster schaffen eine gemeinsame Aufmerksamkeitsfokussierung und damit Motivation“, so die Referentin. Auch Risiken gerieten so in den Blick und eröffneten neue Erkenntnisfelder. In einem solchen Prozess bezeichnete sie sämtliche Mitarbeiter inklusive Führungskräfte als Lernende. Darin würden Information und Kommunikation gefördert, so dass „man sich auf Augenhöhe trifft“. Vorteil für den Qualitätsbeauftragten: Er wandelt sich vom „störenden Produktivitätsverhinderer zum Profitabilitätsförderer“.

Quelle: QZ Jahrgang 56 (2011) 5 (Download im PDF-Format, 1,4 MB); Homepage: www.qm-infocenter.de/qz

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„Einstellungs- und Verhaltensänderung zur Arbeitssicherheit“ Vortrag vor der VDSI-Bezirksgruppe Wuppertal

„Eigentlich“ ging es beim VDSI-Vortrag von Claudia Metzger, die der Einladung der Bezirksgruppe Wuppertal gefolgt war, um das Thema „Senkung verhaltensbedingter Unfälle“.
Ganz schnell war man dann aber bei der Rolle und Positionierung der Sicherheitsfachkräfte im Unternehmen. Intensiv diskutierten die Beteiligten, wie sie Arbeitssicherheitsprojekte initiieren können, wenn die Top-Ebene nicht mitziehen möchte. Insbesondere die Vertreter verschiedener Zeitarbeitsfirmen berichteten von ihrem Dilemma, wenig Einflussmöglichkeiten auf das Arbeitssicherheitsverhalten und die Verantwortungsübernahme ihrer Kundenfirmen zu haben. So schilderten sie, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert seien, einerseits von ihren „verliehenen“ Mitarbeitern sicheres Verhalten auf die Distanz hin einzufordern, andererseits bei den – sich häufig quer stellenden – Kundenfirmen sicheres Arbeitsverhalten zu ermöglichen.

Als Weg aus diesem Dilemma, wurde seitens Frau Metzger empfohlen, frühzeitig Service Level Agreements zu beschreiben und diese mit dem Auftraggeber abzustimmen. Desgleichen für die Thematik, mit der sich viele interne wie externe Sicherheitsfachkräfte konfrontiert sehen, dass Führungskräfte sehr schnell dabei sind, die Verantwortung für das Thema auf die Fachabteilung zu schieben.
Die Anregung, sich im Rahmen einer Auftragsklärung zu positionieren, wann, wo und wie hoheitliche Aufgaben übernommen werden und wann, wo und wie die Sicherheitsfachkraft als Dienstleister auftritt, wurde vom Großteil der Teilnehmer begrüßt. Service Level Agreements zu beschreiben – eine Idee, die viele Teilnehmer dankbar mit auf den Weg nahmen.

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