Monat: Juni 2010

t&t referiert bei der DGQ in Kempen am 18. Mai 2010

Rund 30 Teilnehmer nahmen das Angebot des DGQ-Regionalkreises Niederrhein an und diskutierten am 18. Mai 2010 mit der Referentin, Claudia Metzger, über die kritischen Erfolgsfaktoren bei Einstellungs- und Verhaltensänderungsprozessen zur Qualität. Einer der Schwerpunkte lag dabei auf den verschiedenartigen Facetten von Kommunikations- und Führungsverhalten – und natürlich auf deren Einfluss auf Mitarbeiterengagement und Unternehmenseffizienz.

Die Bedeutung der weichen Faktoren für die harten Zahlen wurde intensiv besprochen. So berichteten Teilnehmer, angeregt von den Ausführungen der Referentin, über eigene Erfahrungen mit cholerischen oder anderweitig schwierigen Vorgesetzten. Andere Teilnehmer erzählten über Konfliktsituationen, die die Produktivität des Unternehmens nahezu zum Erliegen brachten.

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Verhaltensbedingte Unfälle senken – Telefonworkshop Arbeitssicherheit am 19. Mai 2010

Die Motivation von Sicherheitsbeauftragten und Mitarbeitern war eines der Themen des Telefonworkshops zur Arbeitssicherheit. Ein anderes wurde von einem der Teilnehmer pointiert mit der Frage „Wie erhöht man den Schmerz und den Leidensdruck der Führungskräfte?“ ausgedrückt.

Es entspann sich ein intensiver Austausch zwischen der t&t-Moderatorin und den Teilnehmern aus Lebensmittel-, Automobil- und Möbelindustrie. Trotz der unterschiedlichen Branchen zeigte sich, dass die Herausforderungen der Sicherheitsfachkräfte beim Faktor Mensch und beim Faktor System ähnlich sind.

So wurde unter anderem über Pro und Contra von Zielvereinbarungen zur Arbeitssicherheit gesprochen, über die Vorbildfunktion von Führungskräften sowie über die Bedeutung von emotionaler Betroffenheit bei der Motivierung von Führungskräften und Mitarbeitern zum sicheren Verhalten am Arbeitsplatz.

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Telefonworkshop zum Thema Qualitätsmanagement am 11. Mai 2010

„Wie wird eine neue Fehlerkultur im Unternehmen installiert?“

Das war das große Thema des Telefonworkshops zur „Einstellungs-und Verhaltensänderung in der Qualität“ am 11. Mai 2010.

Vor allem bewegte die Teilnehmer die Frage, wie Führungskräfte das Vertrauen ihrer Mitarbeiter aufbauen können. Insbesondere dann, wenn diese eine bereits lange bestehende, eventuell schon vom Elternhaus negativ geprägte Einstellung zu Fehlern besitzen. Wie gelingt es in solchen Fällen, die erlernte Skepsis zu beseitigen und eine gute Lernkultur zu entwickeln, um offen über Fehler zu sprechen und diese nicht zu vertuschen?

Über die positiven Wirkungen einer solchen Kulturänderung bestand Einigkeit, über die zu überwindenden Hürden auf dem Weg dorthin wurde ausführlich diskutiert.

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Absicht oder nur ein Versehen? – Cartoon des Monats Juni

Foul oder unbeabsichtigt? Absicht oder nur ein Versehen?
Vorsätzliches Foul oder unglücklicher Zweikampf? Absicht oder nur ein Versehen?

Wer kann es entscheiden? Wer soll es entscheiden? Die Beobachter fangen an zu spekulieren und je mehr sie emotional zu einem der Beteiligten hin tendieren, umso stärker kristallisiert sich eine Wirklichkeitssicht heraus, die parteiisch ist. Der Verursacher wird zum Täter und der Verletzte wird zum Opfer. Oder trägt der Verletzte gar selbst schuld? Musste er unbedingt noch an den Ball ran?

Unser Bild von der „Wirklichkeit“ ist wertendend. Selbst wenn wir zu der Überzeugung kommen, dass es sich um einen Unfall handelt, bewerten wir: Keiner kann etwas dafür. Verantwortlich ist ein dummer Zufall.

Das Werten ist uns Menschen in die Wiege gelegt!

Allerdings: Wenn es Verletzung gibt, ist die Wertung offensichtlich. Schmerz und Ausfall sind konkret und unser Wertesystem sagt uns:  Das hätte nicht passieren dürfen. Da hilft uns auch kein „wo gehobelt wird, da fallen Späne“. Alle Beteiligte haben dafür Sorge zu tragen, dass das Risiko minimiert wird. Der Schiedsrichter, der frühzeitig harten Spieleinsatz zurückpfeift. Ein Trainer, der nicht seiner Mannschaft souffliert, dass sie hart einsteigen soll. Ein Spieler, dessen Ehrgeiz Grenzen findet, wenn Verletzung droht. Mannschaftskameraden, die nicht die Stimmung aufheizen.

Fair Play! Oder in unserer Sprache: eine „Verantwortungsgemeinschaft“ entsteht!

In diesem Sinne wünschen wir ihnen und uns eine tolle Weltmeisterschaft und sensationell gute Spiele!

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